Am 11. Mai 2023 wurden in Saarbrücken-Malstatt weitere Stolpersteine für die Opfer des deutschen Faschismus verlegt. Darunter war auch ein Stein für Käthe Limbach geb. Westenburger (Wörther Str. 11). Sie war Gründungsmitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten an der Saar, deren Landesvorstand sie Mitte der 1960er angehörte.

Mit Käthe Limbach wird erstmals in Saarbrücken einer Frau aus dem antifaschistischen Widerstand gedacht, die nach 1945 aktiv an der Erinnerungsarbeit in unserer Stadt beteiligt war. Wir erinnern uns stolz an Käthes Verdienste.
Käthe wurde am 19.02.1915 in Saarbrücken geboren. Sie wuchs als Tochter einer kommunistischen Arbeiterfamilie auf und war schon früh in kommunistischen Vereinen aktiv. So war sie Jungpionier und Mitglied im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD).
Im Abstimmungskampf an der Saar engagierte sie sich in der Einheitsfront. Nach der Angliederung des Saargebiets an das Deutsche Reich verblieb sie in Saarbrücken. Walter Brückner, der Vorsitzende der illegal im Saargebiet operierenden KPD schlug ihr vor, den Verband der Jungkommunisten zu reaktivieren und zu leiten. Sie beteiligte sich am Flugblattschmuggel und wurde im August 1935 erstmals verhaftet und zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, die sie zunächst in Saarbrücken und dann in Frankfurt am Main verbüßte.
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