Für eine trennscharfe Verwendung des Faschismusbegriffs. Bericht über den Vortrag vom 14.10.22 mit Mathias Wörsching

22. Oktober 2022

Faschismustheorien liefern eine Erklärung von Faschismus, lassen eine Abgrenzung zu anderen (extrem) Rechten Erscheinungsformen zu und liefern eine Grundlage sowie ein Orientierungsrahmen für die Analyse dieser Bewegungen. Sie liefern jedoch keine direkte Anleitung, wie der Faschismus am Besten zu bekämpfen sei, so Mathias Wörsching auf der gut besuchten Veranstaltung mit dem Titel „Wann ist es sinnvoll, von Faschismus zu sprechen?“.

Die Veranstaltung fand am Freitag, den 14.10.2022, in den Räumlichkeiten der Peter-Imandt-Gesellschaft / Rosa-Luxemburg-Stiftung (PIG/RLS) statt und wurde von uns in Kooperation mit der PIG/RLS organisiert.

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Vortrag und Diskussion: Wann ist es sinnvoll, von Faschismus zu sprechen?

11. September 2022

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Freitag, den 14. Oktober 2022 um 18 Uhr, Salon Rosa Veranstaltungsraum, Futterstraße 17-19, 66111 Saarbrücken

„Faschismus“ – häufig ist das nicht mehr als ein sinnentleerter Kampfbegriff, der von allen möglichen Seiten gegen die jeweiligen Gegner*innen in nahezu beliebiger Weise eingesetzt wird. Auch in antifaschistischen Kreisen findet eine theoretische Klärung des Begriffs selten genug statt, wird er mitunter auf das ganze rechte Spektrum ausgeweitet.

Doch gerade für antifaschistische Kräfte wäre es wichtig, den Faschismusbegriff nicht nur polemisch zu benutzen, sondern auch als Analysekategorie. Dieser Begriff und die mit ihm verbundenen Faschismustheorien können als Sehhilfe dienen, um ein klares, differenziertes Bild des politischen Gegners zu gewinnen. Ein präziserer Faschismusbegriff und faschismustheoretische Kenntnisse können somit helfen, eine Grundlage und einen Orientierungsrahmen für erfolgreiche antifaschistische Strategiebildung zu schaffen.

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Gedenken an die Opfer des SS-Massakers in SANT’ANNA DI STAZZEMA in der Toskana –

21. August 2022

Saarländische Jugendliche des Antifaschistischen Schüler:innen Kollektivs Saarbrücken haben anläßlich des 78. Jahrestages des durch die SS verübten Massakers einen offenen Brief an die Überlebenden des Dorfes Sant’Anna di Stazzema (Toskana) überreicht. Unterschrieben wurde der Brief auch von uns, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Saar.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am 12. August 1944, überfielen Männer der Waffen-SS das toskanische Bergdorf Sant’Anna di Stazzema. Auf grausame Weise ermordeten sie dort über 560 Menschen.

Bildquelle: https://iicstoccarda.esteri.it/iic_stoccarda/de/gli_eventi/calendario/das-zweite-trauma-das-ungesuehnte_3.html

Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 18. August 2022 von der Übergabe des offenen Briefes an die Zeitzeug_innen.

An dieser Stelle wollen wir euch den offenen Brief ebenfalls zugänglich machen.

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Info über die Ziele und Aufgaben der Landesvereinigung Saar

16. August 2022

Die VVN-BdA ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Verfolgten des Naziregimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Generationen.

Gegründet wurde sie 1947 als Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) von überlebenden Widerstandskämpferinnen und Verfolgten aller politischen Richtungen. Ihre vorrangigen Ziele waren neben der Erinnerung an die Toten die Entschädigung der Opfer und die Bestrafung der Täterinnen ebenso wie die Pflege der Kontakte mit Überlebenden in allen ehemals besetzten Ländern.

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Gemeinsam und entschlossen gegen Rassismus und rechten Hass

16. August 2022

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Aufruf der VVN-BdA zur Großdemo in Rostock-Lichtenhagen am 27. August 2022

Die Bilder der johlenden Menge von Lichtenhagen, die von keiner Polizei gestoppt und von dem brennenden Haus, das über Stunden von keiner Feuerwehr gelöscht wurde, gingen um die Welt.

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Antifaschismus ist kein Verbrechen!

18. Juli 2022

Wir schließen uns der Pressemitteilung zum Prozess gegen die Antifaschistin Lina E. vor dem Oberlandesgericht Dresden des Landesverbandes der VVN-BdA in Sachsen-Anhalt an:

Die Antifaschistin und hallesche Studentin Lina E. befindet sich seit 600 Tagen in Untersuchungshaft. Aktuell läuft ein groß angelegter Prozess vor dem Oberlandesgericht Dresden gegen sie. Ihr wird vorgeworfen, gewaltsam Angriffe auf Neonazis verübt zu haben und zu diesem Zweck Anführerin einer

terroristischen Organisation zu sein. Noch konnten keine dieser Anschuldigungen ausreichend belegt werden und es zeichnet sich ab, dass das Verfahren juristisch kaum haltbar ist, in Großteilen zusammenfällt und vor allem als Inszenierung gegen „Linksextremismus“ gelten kann. Letztendlich scheinen konkrete Belege für die einzelnen Tatvorwürfe weiterhin zu fehlen, was die Behörden nicht davon abhält, Lina E. als „Terroristin“ darzustellen.

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“Nie schweigen” – Ein Erinnerungsabend an Esther Bejarano

11. Juli 2022

Foto: (c) Thomas Kriele

“Nie schweigen” – Ein Erinnerungsabend an Esther Bejarano: Amei Scheib und Barbara Scheck mit Gesang und Rezitation am Freitag, 22. Juli 2022, 19 Uhr im Schlosskeller Saarbrücken

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Anti-Nazi Aktivitäten am 16.07.2022 in Mainz

11. Juli 2022

Kein Nazi-Aufmarsch in Mainz!
Wir stellen uns quer!

Die Mainzer VVN-BdA ruft zu Anti-Nazi Aktivitäten am 16.07.2022 in Mainz auf und wir von der VVN-BdA Saar unterstützen ihren Aufruf!

Beteiligt euch an den Gegenkundgebungen am 16. Juli !

Informiert euch bitte über die genauen Kundgebungsorte, den Ablauf und den Beginn zeitnah noch einmal über die Webseiten oder Facebook. Änderungen sind noch möglich!

Facebook: Event, Twitter: #Block1607mz, Homepages: mainz-solidarisch.de, mainz.vvn-bda.de

Fest für Frieden und Abrüstung Gegen alle Kriege – in Erinnerung an Esther Bejarano

2. Juli 2022

Sonntag, 10.07.2022, 11–18 Uhr im Rechtsschutzsaal, Hofstraße 49, 66299 Friedrichsthal/Bildstock

Eine Veranstaltung des FriedensNetzSaar zusammen mit der VVN-BdA Saar; wir sind mit einem Infostand vor Ort.

„Ein offizieller bundesweiter Feiertag wäre ein wichtiges Signal“

12. Mai 2022

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Saar gedenkt am 08. Mai, dem „Tag der Befreiung“, den Opfern des Nationalsozialismus und dem Widerstand gegen den Faschismus.

Am 08. Mai diesen Jahres jährte sich die bedinglungslose Kapitulation Deutschlands, mit der der Zweite Weltkrieg in Europa ein Ende fand, zum 77ten Mal. Dieser Tag wird von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Landesvereinigung Saar seit je her als „Tag der Befreiung“ begangen. Am diesjährigen 08. Mai gedachte die VVN-BdA Saar seit Beginn der Pandemie zum ersten Mal wieder an der Gedenkstätte Gestapo Lager Neue Bremm in Saarbrücken den Opfern des NS-Faschismus. Ebenso erinnerte die Vereinigung an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus durch die Aliierten und Widerstandskämpfer_innen. Rund 30 Personen waren anlässlich der Veranstaltung erschienen. Auch der mit dem Bundesverdienstkreuz für seine aufopferungsvolle Arbeit in der Vermittlung des Wissens um die Verbrechen des NS-Regimes ausgezeichnete und langjährige Vorsitzende der VVN-BdA Saar Horst Bernard war anwesend. Ebenso waren die Initiative Unsterbliches Regiment Saarland* und die neu bestehenden Schüler_innen Antifa Saar durch einige ihrer Gruppenmitglieder vertreten.

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